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Pflege

Wir müssen in der Pflege neue Wege gehen. Das bedeutet Alternativen zum Alten- und Pflegeheim stärken, neue Betreuungsformen ausbauen und vor allem die Pflege zu Hause in den Mittelpunkt stellen. Nur so können wir die Heime entlasten und insbesondere den pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen.

Wir wollen

  • Förderung von alternativen Alterswohnformen, wie Mehrgenerationen Wohnhäuser, Seniore*innen WGs, etc.
  • Planung der Unterstützungsleistungen ausgehend von den Bedürfnissen der Menschen unter Einbindung der regionalen Ressourcen
  • Umbau der stationären Pflege in Lebensweltorientierte Hausgemeinschaften mit aktiver Einbindung aller Bewohner*innen
  • Ausbau flexibler und bedürfnisorientierter mobiler Angebote im unmittelbaren Lebensumfeld die „community nurse“ als wichtige Ansprechpartnerin für Pflegebedürftige und deren Angehörige
  • Demenzstrategie unter Einbindung der Betroffenen umsetzen und eine unterstützte Selbsthilfegruppe, nach dem Vorbild PROMENZ aufbauen
  • Gesundheitsförderungsangebote in den Regionen verstärken nach dem Vorbild GES.UND, um mehr gesunde Lebensjahre zu ermöglichen

Jeder Mensch kann pflegebedürftig werden. Das finanzielle Risiko der Pflege ist derzeit individuell. Pflege und Betreuung müssen auf eine solidarische Basis gestellt werden. Sie sollen in Zukunft bedürfnisorientiert stattfinden, finanziert durch Steuern auf alle Einkommen und Vermögen statt durch Selbstbehalt und Sozialhilfe. Alters- und Pflegeversorgung müssen Teil des staatlichen sozialen Netzes werden.

Zeitung zum Thema Pflege

50aufwärts 2021/02

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