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18.08.2026 Salzburg

Stefan Zweig Lesung

Ein hochaktuelles "altes" Werk

Die Generation plus Salzburg organisierte eine sehr spannende Lesung mit über 70 Teilnehmer:innen.

 

„Die Welt von gestern“, die Autobiografie von Stefan Zweig, ist auch über 80 Jahre nach Veröffentlichung,  immer noch aktuell. Seine damaligen Beobachtungen in Gesellschaft und Politik weisen sehr viele Parallelen zu den heutigen Strömungen und Tendenzen.

 

Heinrich Breidenbach wählte 9 Themenkreise aus. Er ist Journalist, Buchautor, betreibt einen Blog und war zeitlebens politisch engagiert. Er formulierte zu jedem Kapitel aktuelle kritische Gedanken und verband diese mit ausgewählten Passagen aus der Autobiografie von Stefen Zweig. Vorgelesen wurden die Texte von 4 verschiedenen Personen: Susanna Stich-Bender (Schauspielerin und Theaterfrau), Katrin von Hake (Vorstandsmitglied der Grünen Frauen Salzburg), Niklas Nezerka (Sprecher der Grünen Jugend Salzburg) und Markus Grüner-Musil (Kulturarbeiter und Gemeinderat in Salzburg). Während der gesamte Lesung war das Publikum völlig gebannt.

 

Nach der Lesung konnten die Besucher ihre Erfahrungen mit den Werken von Stefan Zweig erzählen. Auch die Aktualität in Salzburg, rund um den anstehenden Verkauf des Wohnhauses von Stefan Zweig (in der Villa wohnte er bis zu seiner Emigration nach London im Jahr 1934), wurde debattiert. Moderierte wurde der rege Austausch von Jean-Marie Krier.

 

Hier ein paar Rückmeldungen zur Lesung und der anschließenden Diskussion:
-> Die Lesung hat mich sehr, sehr beeindruckt und bereichert.
-> Das Format ist großartig und fesselnd. Es belebt und zieht einen richtig hinein in das Thema.
-> Die Textpassagen waren interessant und spannend ausgewählt und umrahmt von einem sehr ausdrucksstarken Vortrag.
-> Die verbindenden Gedanken und Schlüsse von Heinrich Breidenbach, waren auf den Punkt gebracht, zum weiteren Nachdenken anregend.
-> Es war eine politische und kulturelle Veranstaltung vom Feinsten.
-> Die anschließende Diskussion hat mir gezeigt, wie komplex die Thematik um die Villa am Kapuzinerberg eigentlich ist und wie simpel ich mir bis gestern alles vorgestellt hatte.
-> Ja, ich denke auch, das war eine Veranstaltung bei der alles – Organisation, Teilhabe, Saal, Publikum, Stimmung, Inhalte, ….- gut gepasst hat.

 

Ergänzend zu dieser Lesung gibt es eine Rede vom Schriftsteller von Robert Menasse. Gehalten hat er die Brandrede am 1.Juli 2026, anlässlich der Goldegger Erinnerungstage.

Hier kann der Podcast angehört werden.