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15.09.2026 Steiermark

Stadtspaziergang in Graz

Der Rielteich – Einst und Jetzt

Eine bunte Gruppe von 20 Personen kam zum Stadtspaziergang am Nordrand von Graz.

Der Landschaftsgärtner und Biologe Harald Panosch empfing uns an der direkt am Projektgelände gelegenen Bushaltestelle der Linie 53. Er initiierte vor 27 Jahren ein besonderes Projekt der Umweltbildung am Rielteich.

Dieser steht bereits seit 1979 wegen seines Artenreichtums an seltenen Libellen und Amphibien unter Naturschutz. Das über 11.000qm große Gebiet, das einst intensiver konventioneller landwirtschaftlicher Nutzung ausgesetzt war, wurde nach Gründung eines Vereins mit aktiver Beteiligung einer Freinet-Kindergartengruppe in ein naturbelassenes Paradies umgestaltet. Ein zentraler Grundsatz dieser Reformpädagogik lautet: „Das Kind lernt durch die eigene Arbeit, durch das eigene Experimentieren und Entdecken!“ Schön, dass kein steriler Vorzeigepark das Ziel sein sollte. Es gibt auch heute noch keine vorgefertigten Spielgeräte und so soll es auch weiterhin bleiben. Seinerzeit wurden unzählige einheimische Bäume und Sträucher gepflanzt. Auf dem Areal entdeckten wir freudig eine der seltensten Baumarten Mitteleuropas, nämlich den Speierling (Sorbus domestica) mit fruchtigem Behang. Auch heute noch wird der wilde Bereich gerne von Kindergartengruppen und Schulklassen aufgesucht, wie mir eine Bewohnerin des Ortes lächelnd versicherte.

Abschließend genossen wir noch im „Turners Café“ am Dorfplatz in Stattegg feine Torten und nebst Kaffee auch diverse fruchtige Mixgetränke.

 

Fotos: Manuela Petritsch

Manuela Petritsch

Rechnungsprüferin der Generation Plus Österreich

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