Burschen* und Männer* arbeit
Was macht ponto?
Anlässlich des Internationalen Frauentages 2026 war die Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums in Klagenfurt bei uns zu Gast. Einen Monat später luden die Grüne Generation plus Kärnten Roland Jaritz, den Leiter vom Verein ponto, zum Gespräch ein, um auch die Bemühungen jener Institution kennenzulernen, die verhindern möchte, dass es zu „männlicher Gewalt“ kommt.
Ponto baut Brücken im Umgang zwischen den Geschlechtern und ist eine wichtige Anlaufstelle von Männern, die Probleme mit den patriarchalischen Denkmustern von Männlichkeit und persönliche Unsicherheiten haben und diese mit „Gewalt“ zu lösen versuchen. In Beratungen und Workshops inklusive „Antigewalt-Training“ will man Männern und Vätern dabei helfen, gewaltfreie Kommunikations- und Handlungsmuster zu entwickeln.
Unterdrückung und Gewalt innerhalb der Partnerschaft hat viele Gesichter und auch unter psychischem Terror leiden viele Frauen und Kinder. Beratungsgespräche für junge Väter sind daher genauso wichtig wie die Einzelberatung für Gewaltprävention innerhalb der Familien.
„Alle gegen Dich? Die „Krisenhelpline“ der österreichischen Männerberatungsstellen ist eine wichtige Anlaufstelle für Männer aller Altersgruppen, die sich in einer emotionalen Notlage befinden und dort anonym, professionell und kostenlos Beratung und Hilfe in Anspruch nehmen können.
Ponto will mit seinen Mitarbeiter*innen mit Prävention Partnergewalt zurückdrängen und vor allem auch das große Ziel, Femizide zu verhindern, erreichen. Ohne öffentliche Mittel lassen sich diese Ziele natürlich nicht erreichen und eine Reduzierung der ohnehin kargen Finanzmittel muss auf jeden Fall verhindert werden.
Die Veranstaltung fand großes Interesse und eine angeregte Diskussion unter den Teilnehmer*innen unterstrich die Notwendigkeit solcher oder ähnlicher Beratungsstellen